Blinddates: auf alles vorbereitet sein - auch auf Sex

Über Blinddates hört man viel Blödsinn – manche Leute sagen, man soll so etwas gar nicht erst anfangen, weil sowieso nichts dabei herauskommt, aber andere loben die Blinddates in höchsten Tönen: Nette Leute, gute Gefühle und heiße Liebe.

Was ist dran? Erstens: Du musst offen sein für Fremde, wenn du ein blinddate eingehst. Wenn du eigentlich gar nicht hingehen willst, dich verschließt wie eine Auster oder dich verkrampfst, weil du Angst hast – lass es besser erst mal bleiben. Aber: offen sein heißt nicht, sich tollkühn ins Abenteuer zu stürzen und sich beispielsweise mit einem Unbekannten in einer einsamen Jagdhütte zu treffen. Auch den Alkohol solltest du vermeiden – vor allem zu Anfang der Begegnung.

Das Wichtigste? Das erste Treffen muss in der Ã-ffentlichkeit stattfinden – und ihr müsst euch Zeit zum Reden nehmen – eine Viertelstunde auf einen Kaffee reicht dafür oft nicht. Gefallt ihr euch, könnt ihr anschlieißend immer noch etwas essen und trinken gehen – Verabredungen am frühen Abend eigen sich also gut.

Immer richtig: Auf alles vorbereitet sein – und dazu gehört neben dem Weg zurück auch der Weg hindurch – bis zum Morgen. Also: sowohl einen Rückzugsplan im Kopf haben wie auch einen Liebesplan. Zur Grundausstattung für den Liebeplan gehört schöne Wäsche – und vor allem – ein paar Kondome. Die solltest du immer in der Handtasche haben – auch als Frau.

Hatte ich nicht versprochen, zu sagen, wie man ein Gespräch in Gang hält? Verflixt – das bringe ich aber noch vor der Sommerpause – am nächsten Freitag.