Dating - Beim Blind Date brauchst du einen guten Instinkt

Blind Dates sind so populär, dass ich fast gar nichts mehr drüber schreiben würde. Aber gerade habe ich mit Susy Darling gesprochen – und die sagt, dass noch lange nicht alle jungen Frauen wüssten, wie dass eigentlich ist, wenn man ein blind date hat.

Also: Du verabredest ich mit einem völlig Unbekannten. Manche verabreden sich in derselben Stadt – das geht ja noch, weil man jederzeit wieder zurück kann Doch es gibt tatsächlich Blind Dates, zu denen die Leute viele Kilometer mit dem Auto oder der Bahn fahren – und längst auch solche, zu denen man ins Flugzeug steigt.

Aufregend ist es eigentlich immer – und beim ersten Mal sowieso. Wichtig ist, dass du dir absolut sicher bist, dass du ihn (oder sie) treffen willst und dass du nur deinem Instinkt folgst: gutes Gefühl – gute Sache. Bei Flugentfernungs-Dates ist es so: Wenn du mal in Stockholm oder Zürich auf dem Flughafen abgeholt wirst, kannst du nicht einfach die nächste Maschine zurück nehmen: Da musst du durch.

Außer deiner Schnüffelnase für das, was dich gut ist, brauchst du auch noch eine Minimalausstattung an Sicherheit: im Inland vor allem einen belebten Ort zum Treffen, ein Handy (nur für den Notfall!) und Kondome (immer, falls es "zur Sache" geht).

Wenn es schnackelt, gibt es zwei Wege: Entweder gleich ins Bett oder warten. Fachleute raten, nicht gleich am selben Abend mit dem neuen Partner ins Bett zu gehen, wenn du eine Beziehung willst und keine 14-Tage-Affäre. Ist es "halb-und-halb", hast du es in der Hand: Entweder Sex oder abwarten oder gar nichts – und wenn er dir dann gar nichts sagt – dann sage ihm wenigstens, dass es ein netter Abend war, du dir deinen Partner aber anders vorstellen würdest. Uff – das war jetzt reichlich. Ich hoffe, es nützt dir was.