Der Weg in den Playboy führte über einen patzigen Flugbegleiter

Kyla Ebbert ist sicher kein Kind von Traurigkeit – doch als sie von einem Flugbegleiter der Southwest Airlines aufgefordert wurde, das Flugzeug zu verlassen und sich umzuziehen, hatte die Fluggesellschaft schnell mehr öffentliche Aufmerksamkeit, als ihr lieb war. Offenbar hatte sich der Flugbegleiter selbstherrlich zum Moralwächter der Mode aufgespielt, denn die Frage der blonden Schönheit, was an ihrer Kleidung nicht in Ordnung gewesen wäre, soll er mit "ihr ganzer aufzug" beantwortet hatten. So richtig durchsetzen konnte er sich bei der damals 23-jänhrigen jedoch nicht – und schließlich gestattete der Mann ihr dann gnädig, Passagierin bleiben zu dürfen, wenn sie "ihren Rock herunterziehen" würde. In einem Brief , den die Fluggesellschaft später an ihre Mutter schrieb, wurde man sogar noch pampig: Man könne jedem Fluggast die Beförderung verweigern, dessen Kleidung "unzüchtig, obszön oder offenkundig anstößig" wäre", hieß es damals. Was man nicht bedacht hatte: Aus Filmarchiven wurden Werbespots ausgegraben, in denen Flugbegleiterinnen mit noch gewagteren Rocklängen gezeigt wurden.
Wie hoch der Rock damals gerutscht war, wurde auch bei einem Fernsehtermin nicht eindeutig festgestellt – aber zumindest dies war klar: sie trug ein Höschen und man musste schon ziemlich genau hingucken, um das festzustellen.
Die Sache wäre längst vergessen, wenn sie nicht zur Popularität der jungen Frau beigetragen hätte: Dank des übereifrigen Flugbegleiters und des Publicity-Rummels wurde nämlich der Playboy auf sie aufmerksam. Dort darf sie nun zeigen, was Southwest Airline Passagiere nicht sehen sollten: Kyla Ebbert in ihrer Unterwäsche. Ob demnächst auch mehr zu sehen sein wird, war nicht zu erfahren.
Fotos – Oben: privat source, unknown. Unten: © 2007 by playboy

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