Die Lust am Frauenhintern

Früher sagte man von Männern, die Lust auf den Popo der Frau hatten, sie wären "an ihrer kühlen Seite" interessiert. Nun ist die "kühle Seite" aber nicht ganz so kühl, denn so mancher Mann ist von den runden Hinterbacken so entzückt, dass er gar nicht von ihnen ablassen kann: Streicheln? Ja! Küssen? Gerne! Schlagen? Oh, Pardon …

Dabei ist die Lust am Schlagen wie auch am geschlagen werden nicht gerade gering. Es wird berichtet, dass es sich Damen der Gesellschaft viel Geld kosten ließen, um dabei zusehen zu dürfen, wie Zuchthäusler geschlagen wurden. Sie selbst hatten gelegentlich intimere Beziehungen zu ihren weiblichen Bediensteten, als es eigentlich schicklich war – und dazu gehörte auch, Hand an deren nackte Gesä0e anzulegen. Überhaupt war das Schlagen mit der Hand auf den nackten Po vielen Menschen ein größerer Genuss, als sie je zugaben. Selbst das Schlagen mit der Rute, jahrhundertelang am Dienstpersonal angewendet, hatte eine erotische Komponente, die den Damen wohl bewusst war.

Denn so "unschuldig" war das Schlagen keinesfalls – das Blut, das da in den Unterleib kam, verblieb ja nicht im Po – es verteilte sich im ganzen Unterleib und erregte so auch die Lustzonen – und das ist natürlich auch heute noch so.

Wie war das: "Mädchen schlägt man nicht?" Mama Lou meint, dass Männer tatsächlich oft Skrupel haben, die "Einladung" des nackten Hinterns anzunehmen. Sie sagt, dass die meisten Männer erst begreifen, was "Sache ist", wenn die Frau eine kleine Peitsche aus dem Nachtkästchen zieht. Für das "erste Mal" allerdings empfiehlt sie die Hand: Sie wäre für Anfänger besser geeignet, weil man selbst ja auch spüren würde, dass man nackte Haut schlägt – und überhaupt sei "Haut auf Haut" unbeschreiblich sinnlich.

Was meint ihr eigentlich dazu? Gehören Schläge auf den Po bei euch zum Liebespiel?