Die Lust , von einer Dienstmagd geschlagen zu werden
"Gezüchtigt zu werden ist eine unbeschreibliche Lust – die Nervenenden warten dringlich auf die sinnlichen Sensationen, die von der Hand meiner Erzieherin ausgingen. Noch bevor die ersten Schläge meinen jugendlichen Körper trafen, spürte ich schon, wie sich das Blut zusammenzog, sich in meinem Hintern kräuselte und die Fleischeslust anfachte. Ich jauchzte vor der Erwartung der Wollust, die mir die Rute gab, die von ihrer Hand geführt wurde und mein kleiner, fester Hintern zitterte bereits der Rute entgegen. Noch bevor sie mich aber schlug, ließ sie mich ihre Brust sehen, wohl wissend, dass dies meine Wollust nur noch steigern würde".
Als ich diese Schilderung eines jungen Mannes aus vergangenen Tagen hörte, dachte ich an die heutige Zeit: Schnell ein bisschen Sadomaso konsumieren, wie eine Packung Gummibärchen. Hier eine Fesselung, dort eine billige Ladepeitsche, die kaum den Namen verdient – und großsprecherische Huren allenthalben, die sich "Domina" nennen.
Wo bleibt eigentlich die süße Lust, von einer weiblichen Hand gepeitscht zu werden? Wo bleibt die sinnliche Intimität zwischen der peitschenden Erzieherin und dem lustvollen Zögling, "ein erotisches Geheimnis zu teilen"?
Was meint ihr? Spielen wir unsere Rollen zu hart, zu direkt und ohne wirkliche Emotionen? Nehmen wir uns zu schnell die Rosinen aus dem Kuchen? Haben wir keine Zeit mehr, einfach nur geil zu sein und uns darin zu suhlen?

Sexualität und Gewalt gehen bei mir fremd. Sie sind nicht verbandelt.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Lieber Hans,
du schreibst “Sex und Gewalt” geht bei dir nicht – aber das habe ich auch nicht gemeint. Sich lustvoll schlagen zu lassen hat etwas mit der Intimität der beiden Spieler zu tun, finde ich. Wenn sie sich in ihrem Spiel gut verstehen, kann es sehr schön für sie sein.
Dein Géza
Lieber Géza, ob es bei mir geht, weiß ich nicht. Die beiden schlafen halt nicht miteinander. Ich mag es nicht und ich weiß, daß andere Menschen es mögen. Ich bin ja auch nicht zimperlich, auf meinem Projekt 4dem.de unter dem Begriff “Kultur” den Ausdrucksformen von Sexualität Raum zu geben. Dein Hans