Dominieren für Anfängerinnen
Dominieren für Anfängerinnen – ja, ist denn das eigentlich ein Thema außer für angehende Huren oder Dominas? Na sicher, denn das Zeug, aus dem die harten Träume sind, wird ja gekauft – und zwar nicht gerade wenig.
Was brauchst du denn nun, wenn du ihm mal ein bisschen die Flötentöne beibringen willst? Eine billige Peitsche aus China oder eine Hightech-Peitsche mit eingebauter Vibration? Nun, damit kannst du bestenfalls auf dem Abiturball als "Dummina, die Domina" auftreten.
Denn das Geheimnis der perfekten Dominierung besteht darin, sicher aufzutreten, einen natürlichen, unwiderstehlichen Befehlston zu haben und die schauspielerischen Fähigkeiten, das Ganze länger als fünf Minuten durchzuhalten – und nicht in Lachen auszubrechen.
Ein bisschen Nachhilfe gefällig? Im Wald oder in einem anderen geschützten Raum Gegenstände ansprechen – dabei Ton- oder Videoaufnahmen machen. Die Rolle einer Domina lernen – den nichtsnutzigen Sklaven stets von oben ansprechen, hart und kompromisslos sein, aber dennoch verführerisch erscheinen -möglichst im Wechsel. Keine lächerliche Nuttenunterwäsche tragen, sondern entweder Formalkleidung oder Uniform, eventuell auch das Outfit einer "Punkerin". Darauf achten, dass der nichtsnutzige Sklave die Regeln einhält: zum Beispiel die, nur zu sprechen, wenn er gefragt wird. Selbst unberechenbar bleiben und mal locken, mal abwehren.
Denk dran: Die Peitsche ist, wenn sie überhaupt verwendet wird, nur der verlängerte Arm der Disziplin – so ähnlich wie beim Pferd. Der eigentliche Reiz der Domination liegt darin, dass sich dein Sklave unter deinen Worten krümmt – im Übrigen auch für ihn selbst.
Den Text hier hat mir mal wieder Mama Lou eingeflüstert – aber ich gestehe, auch das Buch "Dominatrix" gelesen zu haben: geschrieben von einer Gemüsehändlertochter, die später den Beruf ausübte.
