Einem Paar zusehen – und sich davon anregen lassen

Manchmal darf man die Sachen nicht so durch die Begriffsbrille sehen: "Cuckold" hat sich zwar zum Begriff entwickelt für die Lust, die "eigene" Frau beim Geschlechtsverkehr mit einem anderen Mann zu beobachten – und zwar so, dass sie selbst nicht eingreifen können, weil ihnen im wahrsten Sinne des Wortes "die Hände gebunden" sind.
Die meisten erotischen Geschichten im Internet zum Thema laufen allerdings bei Weitem erregender ab: Die Frage ist nämlich, wie heiß die Fantasien des tatenlosen Mannes dabei werden – und welche Wünsche er entwickelt, während er dem Liebesspiel zusieht. Meist wollen diese Männer in den Geschichten "dicht heran", um zu sehen, wie "es" der Liebhaber macht – vom Eindringen bis zum feuchten Ende.
Meistens sind die Geschichten damit nicht beendet, denn viele von ihnen bekommen gegen Schluss eine bisexuelle Komponente – der meist unterwürfige Mann wird dann angeregt, sich doch auch ein wenig mit dem "anderen Mann" zu beschäftigen, bevor ihm selbst die Gunst gewährt wird, sich befriedigen zu dürfen.
Was meint ihr? Hat der Wunsch, einem Paar bei der Liebe zuzusehen, etwas mit dem Wunsch zu tun, auch bisexuelle Abenteuer mit beiden zu erleben?
Ich liebe es, als Mann einem Paar zuzuschauen (und auch einzugreifen). Bin aber sexuell eindeutig nur an der Frau interessiert.
Hallo Torsten,
habe erst ein bisschen nachgedacht – aber ist es nicht ein Unterschied, ob du nur ein Voyeur bist (sind wir ja alle, oder?) oder auch noch unterwürfig?
Gruß Géza