Erotische Geschichten: Der große Penis und das Gefühl

Erinnert ihr euch noch an das Thema der letzten Woche? Die Erotik kommt in eine Geschichte, indem man ganz nahe an die Handlungen der Personen und ihre Gedanken herangeht.
Heute will ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr das Besondere an euren Geschichten herausarbeitet. Bai Anfänger liest man oft: "Sie öffnete ihm den Reißverschluss, und seine prallen 18 Zentimeter quollen ihr entgegen". Oder: "Durch den Türspalt konnte er ihre prallen DD-Brüste sehen", oder auch: "Sie bekam zuerst zwei Dutzend Schläge mit der flachen Hand auf ihren zarten weißen Hintern".
Ich weiß nicht genau, ob es euch aufgefallen ist: Zahlen- und Mengenangaben nützen in der erotischen Literatur gar nichts – und Übertreibungen sollte man sowieso vermeiden.
Die Frage ist zum Beispiel nicht, ob der Penis in seinem halbsteifen Zustand 18 cm maß, sondern wie sich die Frau beim Anblick eines besonders großen Penis fühlte. "Dieser Männerschwanz war wesentlich größer als andere – jedenfalls als diejenigen, die sie jemals in der Hand hatte. Sie ergriff ihn sehr behutsam von der Unterseite, legte die Finger um ihn und sah, dass er weiter wuchs, obwohl er schon jetzt die Länge ihrer Hand weit überragte – und durch ihre Berührung vergrößerte er sich noch mehr, so, dass sie bald beide Hände nehmen musste, um ihn zu zärtlich zu liebkosen. Sie spürte, wie kräftig dieser Schwanz gegen den leichten Widerstand der umschließenden Finger pochte – und sie dachte daran, dass er nicht dort bleiben würde."
So oder ähnlich könnte man die Länge umschreiben – aus der Sicht einer Frau – wobei ich insbesondere den männlichen Autoren dies ans Herz legen möchte: Frauen wollen nicht wissen, wie lang ein Penis ist – sie wollen wissen, wie er sich anfühlt – in der Hand und natürlich anderwärts.