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von Géza Generös am 29.05.08

© jonklinger
So etwas mag ja in Pornofilmen gut kommen - aber in Geschichten? Ich hätte euch da einen Tipp: Versucht es mal mit einem anderen Körpersaft - mit Schweiß.
Euch ist sicher schon aufgefallen, dass es in pornografischen Filmen nur selten einen einzigen Schweißtropfen gibt. Der Grund ist einfach: Das Make-up der Damen könnte zerstört werden. Im wirklichen Leben aber gibt es den Schweiß - und wenn es sehr warm wird (es soll ja jetzt warm werden, wie ich höre), dann rinnen nicht nur Schweißbäche die Haut herunter, sondern auch die Unterwäsche und die Bluse ist schon von Schweiß durchtränkt, klebt an der Haut und sendet den Duft des Körpers mit Parfüm und Pheromonen an Männernasen.
Er beobachtet sie schon lange: wie sich feine Schweißtropfen auf ihrer Stirn bilden, sich nach und nach vereinen, wie dünne Rinnsale, manchmal ihren Mund berühren. Er sieht, wie sie manchen Tropfen wegleckt - und doch nicht verhindern kann, dass der Schweiß weiter fließt, den Weg über ihren Hals nimmt, um schließlich tröpfelnd in das Tal zwischen ihren Brüsten zu gelangen".
Klar, das allein gibt noch keine erotische Geschichte. Aber es ist mal eine Alternative zu frisch geduschten Körpern, bei denen man bestenfalls Reste vom Duschbad von der Haut lecken kann. Viele Leser wünschen sich die rückkehr zum animalischen Sex: verschwitzte Haut, sich kräuselnde Schamhaare und eine wilde, tierische Leidenschaft.
Was meint ihr?
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