Erotische Geschichten: Schlampen und andere Lustfrauen
© *Cassandra*

Heute schreibe ich euch nicht darüber, wie ihr schreiben könntet, sondern dass es neue, sehr populäres Themen gibt. Da kann ich nur sagen: Auf den Zug aufspringen, aber fix.

Das Erste: Schlampenliteratur. Sie ist schon seit einiger Zeit der Hit – denn obwohl keine Frau eine Schlampe (bitch) genannt werden will, will sie doch wissen, wie es die Schlampe so macht – man kann eben von der Konkurrenz lernen. Da lohnt e sich, mal tiefer in die Kiste zu greifen: Lustklamotten, Sexspielzeuge … alles, was das Leben so bietet. Kaum eine der Autorinnen scheut sich heute noch, detailliert zu beschreiben, wie man einen Penis in allen Lebens- und Liebeslagen behandelt. Auch das kann sehr lehrreich sein, oder etwa nicht?

Das Zweite: intimes. Viele Frauen wissen immer noch nicht, dass andere Frauen ein intensives Liebesleben haben – Solo, Hetero, Bi und auch mal ein bisschen fetischistisch. Da liegt noch viel brach, weil Männer so etwas gar nicht schreiben können – die wissen höchstens, wann eine Muschi feucht ist, aber nicht, was Frauen dabei empfinden.

Und nun zum Dritten: Fetische und BDSM. In England gehört es schon lange zum guten Ton, von den zahllosen Autorinnen angetörnt zu werden – meist mit ein bisschen lesbischer Liebe, Küsse und Schläge – das kommt ausgezeichnet. Mittlerweile gehen Frauen aber auch wesentlich härter ran – und da fehlt es noch an lustvoller Literatur.

Vielleicht bist du ja nicht gleich so erfolgreich wie Lady Bitch Ray oder wie Charlotte Roche – aber ein bisschen populär könntest du damit doch werden, oder?