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Lust und Leidenschaft
von Géza Generös am 28.08.07

Auf erotischen Gemälden sind man oft, dass die Hände der Frauen zu einem "o" geformt oder stark abgespreizt sind, was damals als deutliches Zeichen der Damen galt, die sich ihre Liebe in Dukaten vergüten ließen. Heute ist es üblich geworden, eine besonders heftige Flirtbereitschaft dadurch zu zeigen, dass man die finger auf die Lippen legt oder an ihnen lutscht. Geht man mit einer Dame essen, so sollte man darauf achten, ob sie ihre Handflächen nach außen wendet - stets ein Zeichen dafür dass sie vielleicht bald "nimm mich" sagen wird.
Vergessen wir nicht den Schmuck der weiblichen Hand - glitzernde Ringe blinzeln uns verführerisch im Halbdunkel an und rot geschminkte Fingernägel signalisieren Sinnlichkeit - sind sie noch pfeilförmig ausgeprägt, so beginnen den Liebhabern erotischer Spiele kleine Schauer über den Nacken.
Hände streicheln sanft, massieren intensiv, kartzen an der Haut und schlagen sogar heftig zu - alles Empfindungen, die unsere Lust kräftig anheizen können. Wenn es um die zärtliche Berührung der weiblichen Lustzonen geht, ist die Hand unschlagbar - nur die Zunge kann vielleicht noch ein wenig mithalten.
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