Erotischer Körper: der Oberschenkel

Nur beim Schwaben geht der Fuß vom Oberschenkel bis zu den Zehenspitzen – doch der Rest der Welt kennt feine Unterschiede. Zunächst erstaunt ja, dass die Beine überhaupt erotisch wirken – doch jeder Mann wird bestätigen: Lange Beine haben eine unglaubliche Ausstrahlung. Wer sie als Frau beim Gehen oder Sitzen geschickt in Szene setzt, kann ungeheure Flirtwirkungen erzielen.
Der Oberschenkel ist noch besonders interessant, denn er ist ja dem Ort der Liebe bekanntlich sehr nahe – und je mehr ein Mann sich ihm nähert, sei es mit den Augen oder mit den Händen, umso mehr kommt er seinem Ziel näher.
Schon der Dichter Ringelnatz erwähnte das Strumpfband seiner Tante, neben dem das Leben pulsierte – und mancher Jüngling der Vergangenheit versuchte einen Blick darauf zu erhaschen. Heute spielen Strumpfbänder nur noch in der Brautmode, im erotischen Cabaret oder im bordell eine Rolle. Wie unschwer zu erraten ist, sind die Liebhaber der Strumpfbänder meist Herren jenseits der 50.
Anders verhält es sich den mit den Strapsen. Besonders, wenn sie in Schwarz auf weißen Schenkeln getragen werden, besitzen sie eine erotische Zauberkraft, die bei allen Jahrgängen Verzückung auslöst und die männliche Lust unweigerlich steigert.
Der kurze Rock, der kaum mehr als den Oberschenkel verdeckt, lockt hingegen die Liebhaber junger Frauen. Mein Tipp: Wenn ihr aus dem Teenageralter schon ein paar Jahre heraus seid und noch schöne Beine habt, könnt ihr den Jungmädcheneffekt durchaus nutzen. Er wirkt fast ebenso gut, wie das Spiel mit den Strapsen – aber eben nicht bei der gleichen Sorte Männer.
Zum Schluss noch ein Einblick in die Erotik vergangener Tage: