Erotischer Körper: der Sex der Schulter

Die erotische Ausstrahlung, die von Schultern ausgeht, wird oft verkannt: Dabei weiß der Volksmund, dass man die "kalte Schulter" zeigen kann und Verhaltensforscher werden sofort sagen, dass unser "Schulterzucken" einer der bekannteste Beiträge zur "nonverbalen" Kommunikation ist.

Modedesigner wissen um den Wert der nackten Schulter: Neben dem Ausschnitt und den Beinen ist sie der am meisten beachtete großflächige erotische Signalgeber – vor allem, weil die Schultern mit den Augen leichter und unverfänglicher erreicht werden können als Ausschnitt und Beine.

Wenn eine Frau eine Mann über die Schulter ansieht, verstärkt sie die Erotik, die ihr Gesicht ausstrahlt – und insbesondere der Blick über die nackte Schulter nach hinten wirkt oft sehr verlockend und geheimnisvoll. Natürlich können auch Männer – und zwar sowohl hetero- als auch homosexuelle Männer mit den Schultern verführen – sei es, um ihre Zierlichkeit und Verführbarkeit oder ihre Kraft und Männlichkeit zu beweisen. Sehr interessant ist dabei, dass auch Dominas, die ja nicht im traditionellen Sinn verführen wollen, ihre Arme gerne nackt lassen, wenn sie für sich werben – so kommt gleichermaßen Erotik wie Dominanz zum Einsatz.

Tipp: Für den besonderen Einsatz empfiehlt sich stets ein schulterfreies abendkleid, für eher natürlich und sportiv veranlagte Frauen ein T-Shirt und für die Spielerinnen natürlich transparente Trägerchen, Spaghettiträger und – für die Liebhaber der altmodischen Verführung – Trägerchen, die bei Bedarf herunterfallen. Besondere Empfehlung für dich: seitlich, besser noch leicht nach hinten über die nackte Schulter gucken.