Eva Mendes, Campari und Männer in Käfighaltung

So ganz genau weiß ich nicht, wieso die gestiefelte Katze auf dem Männerkäfig sitzt – vielleicht, um ein bisschen Vorrat zu haben? Oder sitzt sie nur so da, weil sie den Rock dabei so weit hochziehen kann, dass die Fantasie der Männer angeregt wird? Die Jungs im Käfig jedenfalls haben ihren Blick fest auf den Schritt gerichtet – oder war es der campari? Jedenfalls wirbt mit den Beinen der Mendes geworben, in einem Kalender für – nun ahnt ihr es sicher – Campari.

Die Sache geht so: Man nehme ein paar Märchen (oder etwas Ähnliches), einen Starfotografen (Marino Parisotto) und Frau Mendes. Die Kritiken schäumen bereits über – doch wo die Kritiker die "fantastischen Arrangements", die "irreale Traumwelten" und die "dramatische Erzählkraft" (DIE WELT) gesehen haben wollen, bleibt dann doch ein bisschen schleierhaft – vielleicht hat sie eine Flasche Martini vorher genossen, dann wird eben alles wie im Märchen. Die Erotik der 32-jährige Eva Mendes erschöpft sich schnell – eine Frau in Abendkleidern, die in einer Kitschwelt agiert – eher mäßig umgesetzt mit einer zweitklassigen Schauspielerin, die wenig Ausstrahlungskraft hat. Nur Evas Darstellung des Rotkäppchens, als Domina mit einem Hundchen an der Leine durchbricht das Schema des Kalenders ein wenig.

Alle Bilder sind zu sehen bei Campari.

Bild: © 2007 by campari