FemDom ist eine Frauenangelegenheit

Gibt es nicht schon genug Webseiten über und von Frauen, die Männer dominieren? Marina James und Rebecca Winter sind da anderer Meinung: Nach ihrem Dafürhalten fehlt den meisten dieser Seiten das Wichtigste: eine erregende Story. Die aber, so Marina James in einem Interview mit "Skin Two" – würde den meisten Kurzfilmen mit weiblicher Domination fehlen – und damit würde die eigentlich erregenden sexuellen Situationen, auf die es ankäme, ausgeklammert.
Die meisten Webseiten verfahren nach dem gleichen Schnittmuster: Ein wunderschöner Mann unterwirft sich einer Frau, die Korsett und Strapse trägt und deren Brüste verführerisch hervorquellen – und was man sieht, spiegelt selten das wider, was in der Fantasie wirklich abgeht: das Wechselspiel von Furcht und Wonne, das rauschvolle betasten der Grenzen der bisexualität oder einfach die Lust daran "genommen zu werden".
Dabei mangele es nicht an Themen, so Frau James und kündigte an, was man zu erwarten hätte: häusliche Disziplin, der Umgang weiblicher Aufseherinnen mit männlichen Gefangenen, Zwangsfeminierungen, die Verführung zur Bisexualität, Schlampenerziehung und natürlich die beliebten Themen "Cuckold", Umschnalldildo und Einläufe – all das, wonach unterwürfige Männer gieren. Natürlich kommt auch dabei oft das Korsetts zum Tragen – aber eben auch die einfache, strenge Kleidung, die an Uniformen und Disziplin erinnern.
FemDom ist inzwischen zu einer Frauenangelegenheit geworden – von den Damen, die sie praktizieren über die Filmemacherinnen bis hin zu den Interessenten – Insider wollen wissen, dass erstaunlich viele Frauen am Thema interessiert sind.
Photos © 2008 by FemDomFilms
Story: Skin Two.