Fotos – menschlich macht es sich besser

Es kommt nicht oft vor, dass ich auf meinen Streifzügen durch die Fotografie auf Flickr lenke. Aber ich bin da in der Zwickmühle: Aktfotografie ist ein völlig gelutschtes Thema – alles völlig steril, ausgeleuchtet und aufgehellt, überschminkt und dann noch mit Software so verbessert, dass eine Statue entsteht, die zufälligerweise mal als lebende Frau fotografiert wurde.
Eigentlich hätten Amateure die Chance, es viel besser zu machen: verschwitzt, menschlich, leicht verdorben wie Menschen ebenso sind, und mit ein paar kleinen Webfehlern. machen sie aber nicht: Sie wollen es noch perfekter als die profis und machen es dabei nur noch schlechter.
Ich weiß nicht. Wer Tetheredto sind – sie behaupten jedenfalls, Nachbarinnen zu sein und Schwestern im Geiste. Aber ich weiß dies – ich habe selten solche Talente gesehen, seit die Straßenfotografen berühmt wurden.
Was ich euch rate? Macht Fotos, von euch selbst, von euren Freundinnen, immer, überall. Wisst ihr, diese porentiefen Aktfotos in Studios – die kann jeder machen, der ein gutes Modell kennt und eine Kamera halten kann – aber die Bilder von der Lust und der Liebe im Alltag – die kann nicht jeder machen.
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