Frauen: Wilde Träume – und Spaß im Bett

Auch, wenn das manchmal so aussieht: Ich bin nicht Redakteur beim Goldenen Blatt – und deshalb habe ich mich erstmal geschüttelt wie ein Hund, als mich jemand gefragt hat: "Äh, sag mal Géza, was wollen eigentlich die Frauen?"
Erinnert mich an das Gespräch zwischen Mama Lou und einer Frau, die Mama Lous beruflichen Hintergrund ein bisschen kannte und ihr spitz sagte: "Na sie werden ja wissen, dass die Männer immer nur das Eine wollen", worauf Lou sie einen kurzen Moment musterte und dann sagte: "Weißt du, Amateurinnen wissen immer alles besser als Fachfrauen".
Na also – was wollen also Frauen?
In ihren Träumen wollen sie natürlich alles: Prinzessin sein und mal die Zofe, mal den Kutscher verführen, unter die wilden Räuber fallen und vom edlen Ritter gerettet werden, grausame Herrscherin über Männer sein und im Mittelalter gefoltert werden, mal wieder 14 und noch Jungfrau sein oder schon über 40 und die jungen Männer reihenweise vernaschen.
Doch – vor der Verwirklichung steht die Angst, das Ansehen und vor allem – diese schreckliche Realität: Da klingelt weder der wilde Räuber noch der edle Ritter an der haustür – und also muss man hinaus in die Welt, in Kneipen rumsitzen und sich Anmachsprüche anhören und mit manchem Kompromisskandidaten in die Heia gehen – man gönnt sich ja sonst nichts. Ein wilder, verwegener Mann im Bett, mit dem man Spaß hat? Das ist doch schon etwas mehr als nichts, oder?
Was Frauen wirklich wollen? Wenn sie es selber wissen, dann sagen sie es nicht – schließlich wollen sie noch mehr als bloß Männer. Sie nehmen ins Bett, was sich anbietet und bei der Qualitätskontrolle durchgeht, und überlegen meist gut, bevor sie heiraten. Dann allerdings werden ein paar Maßstäbe angelegt: Zukunftstüchtigkeit und Zeugungswille sind gefragt – warum sollte man sonst heiraten?
Ich gebe dies "Stöckchen" von hier übrigens nicht weiter, weil ich es niemandem zumuten will.