Huren, Mode und die gute alte ordinäre Lust

Mal ehrlich: makellose Körper, frisch geduscht, parfümiert und sorgfältig von Kopf bis Fuß durchgestylt – wer will das schon wirklich? Schauen wir nach Rio: Supermodels tänzeln auf dem Laufsteg herum und führen Klamotten vor, die man bestenfalls auf einem Ball zum Repräsentieren anziehen kann – aber nicht, um einen Mann hinter dem Ofen hervorzulocken.
Doch dann tauchen ein paar Huren auf: Ja richtige Rio-Huren, die nicht mal davon träumen können, einmal die Klamotten der Edelschneider zu tragen. Müssen sie auch gar nicht – sie haben ein eigenes Label: "Daspu", 2005 gegründet von dem Hurenverband "Davida".
Plötzlich zeigt sich: Huren sind richtige Frauen – Frauen, die wissen, was sexy ist und wie man rangeht an die Männer – mit eigener Mode, vorgeführt von Models, die mit dem hintern wackeln, statt herumzustolzieren wie der Storch im Salat.
Es gibt sie also noch, die gute alte ordinäre Lust – und wer es auch mal versuchen will: Extrem kurze Hosen und sogar Schottenröcke mit schlampigen Blusen verfehlen ihre Wirkung selten.
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