Keine lustvolle Erotik für Bi-Männer?

Ein amerikanischer Blogger hat gerade beklagt, dass es ja nun beim erotischen Film wirklich alles gäbe: von der Füllung aller Körperöffnungen über Seen von Samenergüssen und tausender geröteter Frauenhintern bis zu den vielen Bi-Szenen mit Frauen, die inzwischen zu jedem Softporno gehören. Wer in die Sparte für sogenannte "Gays", also schwule Männer guckt, der findet mehr, als er brauchen kann – alle Lagen, alle Themen, alle Rituale.

Bei "bi" für Männer allerdings wird es dünn – wenn es wirklich einmal ein Highlight gibt, kommt es von einer Filmemacherin – wie etwa "The Bi-Apple" , in dem die Sexikone Audacia Ray Regie führte. Der Chronist aus den USA meint, dass auf einen dieser Superfilme tonnen von Mist kommen – überwiegend "Schweinchenrosa-Produkte", also solche, bei denen alles auf "schön" gemacht wird – zwei Männer, eine Frau – und warum sie (die Frau wie die beiden Männer) am Bi-Sex Spaß haben, geht aus keinem der abtörnenden Massenproduktionen mit immer gleichen Darstellern hervor. Einzige Ausnahme: Die BDSM-Branche, die unter dem Etikett "Forced Bi" Dominas zeigt, die Männer "zu ihrem Glück zwingen" – spielerisch, natürlich.

Was meint ihr? Gibt es keine Kunden, oder haben Hetero-Männer Angst davor, heftige Bisexualität mit Männern zu sehen? Ja – und noch was – warum haben eigentlich Frauen in letzter Zeit so viel Lust, sich Filme mit Bi-Männern anzusehen? Wisst ihr, woran es liegt?

bi_mistress.jpg

Foto oben: wir waren nicht in der Lage, das copyright festzustellen, tragen es aber gerne nach- Foto unten: © 2008 by Mistress-Jennifer.net Die Webseite ist nicht für Jugendliche geeignet.