Kundenbindung ist sehr wichtig – sagen japanische Huren

Von der japanischer huren könnte sich mancher Unternehmer im "soliden" Geschäft eine Scheibe abschneiden: sie betreiben im wörtlichen Sinne "Customer Relationship Marketing" – also eine Marktstrategie, die auf Kundenbindung abzielt. Nach einem Zeitungsbericht geht dies so weit, dass die jungen Frauen ihren guten Kunden Emails schicken und sich nach ihrem Befinden erkundigen, wenn sie nicht regelmäßig ihre Dienste in Anspruch nehmen.
Das zahlt sich aus, will diese Zeitung wissen. Die Damen im Soapland-Bordell "Don Juan" verdienen mit ihrem Service durchschnittlich 600 Euro am Tag – das bedeutet etwa 4 bis 5 Kunden, die in solchen Bordellen einen 120-Minuten-Service genießen dürfen, der mit einem Bad beginnt und mit typischen Diensten solcher Damen endet. Spitzenverdienerinnen, wohl die mit dem besseren Marketing, können durchaus das Doppelte verdienen.
Ein gut gehütetes Hurengeheimnis wird auch noch verraten: der Beruf kann nicht rein mechanisch ausgeübt werden – der Kunde will echte Gefühle sehen (oder jedenfalls solche, die er für echt hält) – und je mehr die Frau ihm diesen Eindruck verschafft, umso mehr verdient sie.