Nachts mal die Domina spielen
© Felixe

Die meisten Menschen spielen ja ein bisschen, wenn sie flirten – da kann man also entweder "man selbst" sein oder auch mal eine andere Person spielen. Meine Freundin Susi Darling behauptet immer, dass eine Frau alles spielen kann – jedenfalls für die sechs bis acht Stunden, die ein ONS (One-Night-Stand) dauert. Na klar – besser ist, dass man schon mal in der Nähe der Figur ist,, die man spielen will: Die 40-jährige MILF mit 110 Kilo tut sich schwer in der Rolle der jungfräulichen Prinzessin. Aber sonst? Die richtigen Klamotten an dich ran, Frisur und Schminkstil ein bisschen verändert – und schon bist du, was du schon immer sein wolltest.

Experten sagen ja immer, das Wichtigste wäre, dass man in der Rolle glaubwürdig ist. Susi ist aus einer so genannten "guten Familie" und kann ganz gut die Königin geben, der die Untertanen zu Füßen liegen – konnte sie schon damals, auf dem Schulhof.

Und jetzt? Susi lacht, wenn man sie danach fragt "Männer umschwärmen wie Motten das Licht" verrät sie – und auch, dass sie es immer mal wieder ausprobiert, obwohl sie sich "so etwas" jetzt eigentlich nicht mehr leisten könnte. Aber bei Nacht sind bekanntlich alle Katzen grau und alle dominanten Frauen namenlos – und so hat sie "ihre" Bar, in der sie sich ihre männlichen Mäuse wegfängt. Was sie genau mit ihnen macht, hat sie mir nicht verraten – nur so viel: "Manche mögen es, wenn sie morgens ihren Hintern im Spiegel angucken können" – man möchte es nicht glauben, wenn man sie am Tage sieht – dann sieht sie aus wie eine Anwältin für familienrecht.

Was meint ihr? Darf man für eine Nacht mal die verruchte Frau spielen?