Oral: Nicht was du tust, ist wichtig - sondern wie

Vor 40 Jahren durfte man nicht einmal darüber sprechen – schon gar nicht mit einer Frau. Das Thema "Oralsex" war tabu. "Keine anständige Frau macht so etwas" wurde den jungen Leuten gesagt – und daran war sogar viel Wahres: Ein Penis kam höchstens zwischen die Lippen der Huren und einiger stattbekannter "Schlampen", über die sich Tante Rebecca beim wöchentlichen Kaffeekränzchen immer heftig und rotbackig ausließ.

Die Männer redeten beim Bier schon einmal davon, wie es ist, sich "einen blasen zu lassen", der Jargonausdruck der Huren war "französisch" und die feine Gesellschaft gab sich lateinbewusst und flüsterte vom "Fellatio".

Der Mundverkehr ist für viele Männer bei weitem lustvoller als der "gewöhnliche" Geschlechtsverkehr. Der Grund ist einfach: beim Oralverkehr hat die Frau ein ganzes Feuerwerk von Möglichkeiten, den Mann zu stimulieren – und der genießt einfach die Künste seiner Geliebten. Sie kann dann immer noch entscheiden, ob sie ihrem Mann die Erfüllung gleich gönnt oder ihn nur vorbereitet, um ihn später gut gehärtet anderwärts zu spüren.

Dr J., eine bekannte Sexualberaterin, hat ein paar Tipps in ihrem Blog veröffentlicht – Dinge, die erfahrenen Frauen sicher bekannt sind, Anfängerinnen aber interessieren dürften. Wichtig ist vor allem: Nicht alle Männer mögen es in der gleichen Art – es kommt also nicht darauf an, was du tust, es kommt drauf an, wie du es tust.

Den Männern gebe ich mal einen Tipp: wenn deine neue Freundin lustvoll und mit viel sichtbarer Zungenarbeit ein Eis schleckt – dann ist sehr wahrscheinlich, dass sie auch ebenso lustvoll einen Penis schlecken wird.

Gesundheitstipps, zum Beispiel über die Verwendung von Kondomen, dann hier und in Deutsch.