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von Géza Generös am 16.05.08

© kalandrakas
Ein japanischer Reporter war in einem solchen Lokal - und staunte nicht schlecht über die Preise: Die Mitgliedschaft kostet etwa 50 USD, und pro Besuch werden weitere 10 USD fällig - und was bekommt man dafür? Den Blick durch einen Einweg-Spiegel auf die Mädchen, die in einem anderen Teil des Cafés sitzen. Überfällt einen Gast dann die Lust, mit einer der jungen Damen zu reden, so sagt man es dem Kellner - und zahlt weitere 10 Dollar. Um das Lokale mit der Dame zu verlassen, müssen 30 Dollar an den Cafébetreiber gezahlt werden, während das Mädchen 50 Dollar bekommt - "Wegegeld" wie das hier heißt.
Was dann passiert? Nun- für diesen Betrag noch nichts - und manche der jungen Mädchen gehen auch nicht weiter, wie der reporter berichtete. Doch hinter den Kulissen wird gemunkelt, dass mindestens die Frauen über 18 allesamt Huren wären - nur könne man das eben nicht beweisen, weil alle Stein und Bein schwören würden, auf gar keinen Fall im Café angestellt zu sein.
Das ewige Katz- und Mausspiel zwischen den Behörden und der Rotlichtbranche, das in Japan nun eine jahrzehntelange Tradition hat geht also weiter - man darf gespannt darauf sein, was den Japanerinnen und Japanern als Nächstes einfällt, um die Behörden auszutricksen.
Quelle: Mainichi, from AERA Magazine.
Permalink: Prostitution? Nein, nur Ausgehen
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Wong
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