Spiegel der Seele und der Sinnlichkeit – die Augen

Als ich vor ein paar Jahren bei Harrods war, kamen mir einige Arabische Prinzessinnen entgegen – verschleiert, selbstverständlich. Doch eines konnte der Schleier nicht verbergen: sinnliche, sehnsuchtsvolle, verlangende Augen. Tausend-und-eine-Nacht mitten in London. Machen wir's kurz: Die Augen sind der sinnlichste Körperteil überhaupt – allerdings auch der verräterischste, denn schon um sie herum gibt es eine Menge Körpersignale – und die werden über die Augenlider, die Augebrauen und all die kleinen Gesichtsmuskel gesendet, die um die Augen herum liegen. Bei den Augen selbst ist es die Pupille, die erotisches Verlangen signalisiert: "Belladonna" – die schwarze Tollkirsche, wurde früher zur Pupillenerweiterung angewendet.
Erotisch wirken die Augen als Gesamtkunstwerk: Brauen, Wimpern, Augäpfel und Pupille bieten eine faszinierende erotische Naturkulisse, die sich durch Einfärben der Brauen, der Lider und der Wimpern noch hervorheben lässt. Unabhängig von der Modefarbe, die gerade vorherrscht, versuchen Frauen meistens, den weißen Augenapfel zu umrahmen, so dass er deutlicher hervorsticht. Je dunkelhäutiger eine Frau ist, umso mehr wirkt der natürliche Kontrast der Hautfarbe zum Weiß des Auges.
Weil die Augen so wichtig sind, solltet ihr darauf achten, dass sie auf Fotos gut herauskommen – vor allem bei Flirtbörsen und so etwas. Bei Dates gilt sowieso: Augen zeigen – wer sich hinter einer Sonnebrille verbirgt, will nicht, dass der andere seien Gefühle erkennt.