Töchter zu verkaufen, schöne Töchter zu verkaufen

Kyra ist 14 ½, und wird mal eine gute Hausfrau und Mutter. Deswegen bieten sie ihre Eltern das Mädchen, das gerade "eine schwierige Erfahrung mit dem anderen Geschlecht hatte", auch schon mal als solche an – für schlappe 27.995 Dollar – ziemlich billig für solch eine Landschönheit. Da kostet die 16-jährige Kristin schon mehr – vielleicht, weil sie schon ein bisschen Erfahrung mit Jungs hat?

Bevor ihr euch aufregt – das Ganze ist eine Fälschung. Freilich eine, auf die eine ganze Menge Menschen hereingefallen sind – von Kaufangeboten bis zum Vorschlag, dort doch auch die eigene Tochter zu verkaufen. Natürlich sollte alles seinen moralischen, biblischen Weg gehen – lehrt uns die bibel nicht, dass es gut ist, seine Tochter zu verkaufen? Schließlich musste der biblische Jacob ja sieben Jahre Fronarbeit leisten, um endlich seine Geliebte vom Vater Laban zu kaufen. Das sind 28.000 popelige US-Dollar für ein Mädchen doch ein Schnäppchen, nicht wahr? Abgesehen davon: Ab 3.000 US-Dollar gibt es schon lebensnahe Sexpüppchen, die von japanischen Herstellern ebenfalls "Töchter" genannt werden – und sie essen viel weniger als Bauerntöchter.

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Foto oben : Extrakt aus der RealDoll-Werbung
Bild unten: Screenshot von Marryourdaughter.com