Verkommen die Mädchen zur Ware?
abgelegt im Archiv Girlscorner am 19.05.07
Wenn es darum geht, den Teufel an die Wand zu malen, sparen die Moralisten nie damit, Schreckgespenster an die Wand zu malen. Schuld sind - das wissen wir längst - immer die Medien - und heute besonders das Internet.
Solches wird vor allem in der konservativen Presse festgestellt. Das Schnittmuster ist dabei immer gleich: Zuerst wird Gewalt mit Sex zu einem Einheitsbrei vermischt - und dann wird gewarnt: die Kindheit verkürze sich, weil es "Sex immer früher" gäbe, Jungs würden sexuell übermäßig aggressiv und Mädchen würden "wie Ware" behandelt.
So neu ist das alles nicht. die konservativen Kampagnen, meist von den Kirchen gesteuert, reichen zurück bis in die 60er Jahre, als Schmuddelbilder noch unter der Schulbank gehandelt wurden. Doch auch damals war manches Mädchen schon vor der Konfirmation zu haben - so neu ist die Sache also nicht. Als dann die Diskos aufmachten (lang ist es her) brachten die konservativen Blätter langatmige Artikel darüber, wie viel Sex jetzt dort zu haben wäre - und natürlich, dass Diskos mal ganz generell die Jugend ruinieren würden.
Was meint ihr eigentlich dazu? Verkommen Mädchen und Frauen zur Ware, weil das Internet den Sex öffentlich gemacht hat?

Permalink: Verkommen die Mädchen zur Ware?
Tags: pornografie internet mädchen schaden
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Wong
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