Was, bitte, sind Sexspielzeuge?

Mama Lou hat seit langem eine kleine Ente im badezimmer stehen, und manchmal sagen ihre Gäste: "oh, haben deine Enkel hier was vergessen"? Dann lächelt Mama Lou und sagt, "ach, es ist ein kleines Geschenk von einem Verehrer" – und das stimmt sogar. Denn die kleine, quietschgelbe Ente enthält ein Geheimnis: der Bürzel und der Schnabel werden von einem Vibrator in Schwingungen versetzt.
Ein Sexspielzeug also – eines der wenigen, die absolut "Kinder und Schwiegermuttersicher" sind. Die meisten allerdings werden im Verborgenen aufbewahrt – meistens tief vergraben unter der Unterwäsche, damit sie die Putzfrau nicht findet. Für Frauen gibt es kribbelnde und nicht kribbelnde Penis-Nachbildungen – und inzwischen eine Menge kleine Geräte, die überhaupt nicht wie ein Penis aussehen. Nicht nur die Ente gehört dazu – es gibt sie in allen Variationen – sogar völlig unauffällige kleine Teilchen für die Reise gehören dazu.
Für Männer gibt es ähnliche Spielzeuge für das Leben allein – beliebt sind Vaginanachbildungen aus Kunststoff – manche von ihnen mit Vakuumeffekt. Beliebt sind bei Männern auch Analdildos, die zur Prostatastimulation eingesetzt werden – aber darüber reden Männer meist nicht so gerne.
Natürlich ist das nicht alles. Heute gibt es mehr und mehr "Spielsachen", die beiden Partnern Freude machen – und die deshalb auch gemeinsam eingesetzt werden können – und lustvolle Paare sehen sich heute bereits gemeinsam Kataloge oder Internetseiten an – und lächeln einander verheißungsvoll an, wenn sie etwas finden, das sie ausprobieren wollen.