Was Männer so wollen - Hobbyhuren und Girlfriendsex
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"Hobbyhuren" sind – wie könnte es anders sein, eine Männererfindung. Die Sache wird heute so verkauft, dass Männer glauben, hier "unverdorbene Frischware" zu bekommen – und die einschlägigen Männer-Blogs und Primitivsexseiten vermarkten das dann auch so.

Die Wahrheit sieht anders aus. Es gibt werde "Hobbyhuren" noch "Amateurhuren" – sondern nur Frauen, die nicht ausschließlich erotische Dienstleistungen anbieten, sondern auch noch hausfrau, Teilzeitangestellte oder Studentin sind. Ihre Leistungen sind dabei meist genau so professionell wie die anderer Huren auch – und ebenso ist es mit ihrer Gefühlsbeteiligung: Wer erwartet, dass irgendeine Frau in einer halben Stunde echte Gefühle entwickelt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Wer wirklich gut gespielte Gefühle will, muss schon sehr tief in die Tasche greifen – und da fragt sich doch, wie es eigentlich mit echten Gefühlen wäre, oder?

Ein anderer Wunsch, der Männerwelt ist ähnlich: Mal will "Girlfriendsex" von einer Hure – das heißt dann in den Internetanzeigen: "Du kannst es mit mir machen wie mit deiner Freundin". In Wahrheit ist dies natürlich gelogen, denn Huren haben nichts zu verschenken, sondern verkaufen ihre Zeit – egal, was der Freier treibt. Wer also die naturähnliche Liebe wie mit einer sinnlichen Freundin will, muss auch hier kräftig löhnen – dafür darf er die Dame dann auch manchmal auf den Mund küssen und hinterher noch ein bisschen herumkuscheln – falls es im Tarif drin ist. Auch wer "GF6" (das ist die Abkürzung) sucht, sollte aber auf ein Kondom nicht verzichten – denn die Frauen, die dem einen Freier GF6 anbieten, haben auch schnellen Sex mit anderen – wer da auf ein Kondom verzichtet, kann schnell die Freude am Leben verlieren.

Was meint eigentlich ihr? Lieber professionell verwöhnen lassen, mit GF6 ein bisschen die Illusion anheizen oder lieber in Frauen investieren, die "verfügbar" sind? Ich bin gespannt, ob ihr was dazu schreibt.