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Damals
von Géza Generös am 31.08.07

Bei wem aber sollte der junge Mann in die Schule der Liebe gehen? Der besorgte Vater schickte ihn nur ungern zur Hure, weil er dort zwar lernen würde, wie man "die Sache" bewerkstelligt, ihm aber kaum eine Lektion in den weiblichen Empfindungen erteilt wurde. Doch gab es da nicht noch entfernte Cousinen auf dem Lande, die solche Dinge bei einem Ferienaufenthalt erledigen konnten? Wo es so etwas nicht gab, kannte man eine Dame, die "solche Dinge auf ihre Art" zu regeln pflegte. Manchmal schickte man den jungen Mann unter einem Vorwand dort hin - etwa, um bei der ältlichen Französin etwas Sprachunterricht zu nehmen oder bei einer Musiklehrerin die richten Saiten zum klingen zu bringen.
fiel den Verwandten gar nicht ein, wenn sie den jungen Mann unauffällig mit der Liebe bekannt machen konnten, so musste er selber dafür sorgen: Man konnte an Samstagen auf verschwiegene Partys gehen, bei denen die Verkäuferinnen aus den Warenhäusern und die Schwesternschülerinnen den Bürgersöhnchen zeigten, dass sie nicht so prüde waren wie die Mädchen aus dem Gymnasium.
Irgendwie bekam es jeder junge Mann damals hin, "körperlich aufgeklärt" in die Ehe zu gehen und seine jungfräuliche Verlobte nach allen Regeln der Kunst zu beglücken - auch, weil manche junge Frau ihrem Mann dabei mit einem Wissen aushalf, dass sie eigentlich gar nicht haben konnte.
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Wong
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