Wie kommt eigentlich die Lust ins Foto?

Manche Sachen sind so einfach, dass einem der Unterkiefer runterfällt, wenn man sie erklären soll. Ich versuch es trotzdem mal für euch.
Es gibt nämlich zwei Möglichkeiten:
Methode Wichsvorlage:
Alles ist zu sehen – und das, was drauf ist, soll sofort über den Umweg Augen-Gehirn-Umsetzung in Hormonausschüttungen in die Vagina oder in den Schwanz ziehen. Das heißt dann Pornografie oder eben Wichsvorlage, wirkt aber bei beiden Geschlechtern. Bei Frauen dauert es nur wein wenig länger.
Methode Hirndroge:
Man sieht eigentlich nichts so richtig. Durch die Haltung der Dame oder des Herrn wird aber angedeutet, dass soeben irgendetwas passiert ist oder gleich etwas passieren wird. Daraus entwickelt sich eine Fantasie von Dingen, die auf dem Foto gar nicht drauf sind – aber das Hirn ist ja bekanntlich in der Lage, sich auch Dinge vorzustellen, die man so noch nie gesehen hat. Daraus ergibt sich dann Lust – und hoffentlich mehr.
Das Hirn reagiert im Übrigen auch auf Signale, die am Bewusstsein vorbeigehen. So kann ein Bild, auf dem gar keine Person zu sehen ist, durchaus erotisch wirken: Ein leeres Bett mit zerwühltem bettlaken, ein Schottenrock, ein paar Schuhe oder Strümpfe – oh, wird da jemandem schon ganz heiß?