Wie treibt es eigentlich der Teufel?

Schon mal gehört, dass eine Frau sagte: "Der Mann bumst wie der Teufel?" Ja? Sie meint dann meistens, dass es sich um einen Mann handelt, der "Steherqualitäten" hat. Aber – wie bumst denn nun eigentlich der Teufel? Ich weiß es, denn ich habe bei Mama Lou ein einer von ihren alten Sexschwarten geblättert – und da steht es ganz genau.

Das glied des Teufels ist nämlich stets bocksteif und entweder eiskalt oder höllisch heiß – ob das heiße Glied zischt wie ein Bügeleisen, war nicht zu erfahren, jedenfalls zerreißt es beinahe die Leiber der Frauen, die sodann "wie gebärende Frauen zu Schreien beginnen".

Nun, da fragen wir uns doch sicher, woran es liegt – einerseits natürlich an der Größe, denn es sei ein "gefürchtetes, übergroßes männliches Glied von unerschöpflicher Potenz", – aber die Zeugin Frau Jeanette d'Albdadie wusste es genau: es sind die Schuppen des Teufelsgliedes, die beim Einführen noch eng anliegen, sich "beim Austritt" aber aufrichten und dann "höllisch stechen". Dies alles, so steht in Mary Lous Buch, sei historisch verbürgt – denn die Aussagen aller Hexen in diesem Punkte wären nun mal absolut eindeutig.

Falls ihr es mit einem Teufel treibt – holt bitte ausnahmsweise mal eure Digitalkamera heraus und schickt mir ein Bild vom "membrum diaboli".

(Sexologia-Lexikon, 1961)

Lust-und-mehr beginnt übermorgen mit dem Sommerprogramm – Vorhang auf für 20 Arten der Lust – bis zum 20. August.