Lustschmerz oder Lust und Schmerz zu vereinen, erfordert nicht nur Partner, die Lust am Herrschen und Unterwerfen haben sonder bisweilen auch Möbelstücke, die dazu geeignet sind. Klarer ausgedrückt: Prügelbock, andreaskreuz und noch bei Weitem sinnlichere Lustmöbel, aber auch exquisite Folterwerkzeuge müssen irgendwo hingestellt werden.

Wie macht man das "schwiegermuttersicher"? In England hat man sich schon lange Gedanken darüber gemacht und ganze Einbauschränke einwickelt, deren Innenleben sich schnell in ein BDSM-Studio verwandelt, und eine deutsche Firma brachte vor Jahren bereits niedliche kleine Stühle heraus, die einzig der exquisiten Fesselung dienten. Ganz ohne Möbel kommt man natürlich auch aus – eine feste Deckenbefestigung reicht zumeist.

Hier hat sich eine Dame in einem Blog Gedanken über eine unauffällige, preiswerte und wirksame Möblierung für den BDSM-Spielplatz in der Wohnung gemacht. Nun, Sportgeräte habe ich schon immer als Foltergeräte angesehen – und so wird die Sprossenwand dann zum modifizierten Andreaskreuz, an dem man dann "sehr enge Ganzkörper-Fesselungen realisieren" kann.

Wie denkt ihr eigentlich darüber? Braucht ihr den Geruch von Kellern, Schweiß und bedrohlich aussehenden Geräten? Oder eher den Puffplüsch und Möbel, die ihren Verwendungszweck nur dem Eingeweihten verraten? Oder vielleicht doch den Charme des blonden Holzes? Verratet ihr es mir?